Arktis – Antarktis: die Unterschiede

Wer die Reise des Lebens unternehmen will, sollte sich bereits vor der Buchung gut informieren, damit die (kostspieligen) Erwartungen auch erfüllt werden.

Publiziert am 06. Februar 2012

Sogar Reiseprofis passiert es, dass sie die Polregionen verwechseln. Darum: Eisbären gibt es am Nordpol – Pinguine am Südpol. Der Nordpol liegt in der Arktis – der Südpol in der Antarktis. Bei der Antarktis handelt es sich um einen Kontinent, während die Arktis von den amerikanischen, europäischen und russischen Arktisregionen gebildet wird und mehrheitlich aus Eis besteht.

Für Kreuzfahrt-Neulinge in den Polarregionen gut zu wissen:

• Je kleiner ein Schiff, desto unkomplizierter die Atmosphäre. Es ist ratsam, die Schiffsbeschreibungen genau zu lesen.

• Die meisten Schiffe haben als Bordsprache Englisch, nur wenige Deutsch. Es gibt einzelne Reisen mit Schweizer Leitung.

Der Eisbär lebt in der Arktis.

Pinguine bewohnen die Antarktis.

ANTARKTIS

In antarktischen Gewässern kreuzen seit Einführung der neuen Treibstoffregeln nur noch eine Handvoll Schiffe. Nicht jedes ist ideal, denn: je weniger Passagiere, desto besser die Qualität der Landausflüge. Da sich nur 100 Personen gleichzeitig an Land aufhalten dürfen, findet mit 400 Passagieren jeder Ausflug viermal statt… (siehe auch «Jedem sein Schiff»)
GETESTET: «EXPLORER II». Das an sich komfortable Schiff fährt inzwischen nicht mehr unter diesem Namen und auch nicht mehr für Abercrombie & Kent, welche das Schiff charterte und damit Antarktis-Kreuzfahrten unternommen hat. Swan Hellenic Cruise hat das Schiff 2008 (wieder) übernommen, umbenannt in Minerva (so hiess es ganz ursprünglich) und 2011 für einen mehrfachen Millionenbetrag rundumerneuert.

ARKTIS–SPITZBERGEN

Eigentlich handelt es sich um mehrere Inseln, die von Vögeln bewohnt werden, von Eisbären und -füchsen, Walrossen sowie Robben. Manchmal lassen sich auch Wale beobachten. Auf der Hauptinsel befindet sich Longyearbyen, der Ausgangspunkt der Kreuzfahrt.
GETESTET: «POLAR PIONEER». Das eisverstärkte Expeditionsschiff nimmt nur 56 Passagiere auf. Damit ist die Planung der Ausflüge sehr flexibel. An Land hat man weniger freie Hand, weil das Gebiet der Eisbären wegen gesichert werden muss. Das Essen an Bord war gut, schade nur, dass die Essräume keine Aussicht bieten (ausser man isst im Stehen auf den Zehenspitzen). Getränke sind nicht inbegriffen.


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