In Sydney hĂ€tten wir es natĂŒrlich noch lange ausgehalten, aber als Nachprogramm einer Kreuzfahrt haben wir nur drei Tage zur VerfĂŒgung – jedoch drei spannende Tage!
Die Opera und Downtown Sydney vom Wasser aus gesehen
Sydney wirkt aus allen Blickwinkeln faszinierend. Wir sind mit dem Kreuzfahrtschiff angereist.

Nach drei Tagen in Singapur und drei Wochen auf der Oceania Riviera verbringen wir abschliessende drei Tage in Sydney. Noch zum Kreuzfahrtprogramm gehörte eine Stadtrundfahrt, eine FĂŒhrung durch Sydneys Oper und ein Mittagessen am Bondi Beach. Wenn Du mehr ĂŒber die Kreuzfahrt wissen möchtest, lies doch bitte im Beitrag «Oceania-Kreuzfahrt Singapur—Sydney» nach. Unsere Erlebnisse und Tipps fĂŒr Singapur findest Du hier: «Singapur, die Stadt zum Staunen».

In diesem Beitrag geht es ausschliesslich um unsere letzten Tage in Sydney, zu Fuss und per ÖV, bei Regen und bei Sonnenschein.

Sydneys Opera House

WĂ€hrend der Stadtrundfahrt steigen wir da und dort fĂŒr ein Foto aus und gelangen frĂŒhzeitig zur berĂŒhmten Opera, wo wir auf unseren Guide warten, der uns Kopfhörer verteilt. Grössere Taschen und RucksĂ€cke sind auf dieser FĂŒhrung ĂŒbrigens nicht geduldet, man muss sie vorher beim Eingang abgeben.

Opera von Sydney, dahinter die HochhÀuser der Downtown
Der ikonische Bau der Opera beeindruckt immer, egal von wo man ihn fotografiert.
Sydney Opera und die Harbour Bridge.
An diesem doch leicht regnerischen Morgen ist bei der Opera noch nicht allzu viel los.

Es ist interessant, das Innere des OperngebĂ€udes, ein paar spezielle Orte und auch das Dach von nahem zu sehen. Unser Guide ist gut – die Übersetzerin weniger. Sie lĂ€sst viel aus
 Also ziehe ich den englischen O-Ton vor. Das ikonische GebĂ€ude zĂ€hlt zum UNESCO-Welterbe und ist das Wahrzeichen von Sydney. Es wurde 1973 von Queen Elizabeth II. eröffnet.

Im Inneren der Sydney Opera
Weil gerade Proben stattfinden, dĂŒrfen wir im BĂŒhnenbereich nicht fotografieren. Aber davor ist es auch ganz beeindruckend.

Die PlĂ€ne stammen vom dĂ€nischen Architekten JĂžrn Utzon, der 1957 die Ausschreibung des Architekturwettbewerbes gewonnen hat. Der Bau hat die veranschlagten Kosten bei weitem ĂŒberschritten und als die Schallgrenze von 57 Millionen AU$ erreicht war, forderte man eine gĂŒnstigere Lösung fĂŒr die Inneneinrichtung. Utzon weigerte sich, den Kompromiss zu akzeptieren und wurde 1966 aus dem Bauprojekt ausgeschlossen.

Aussenaufnahme der geschwungenen DĂ€cher der Sydney Opera.
Diese geschwungenen KacheldÀcher wirken beinahe schon hypnotisch.
Opera von Sydney, im Hintergrund die Oceania Riviera
Es sieht fast so aus, als wolle die Opera die im Hafen liegende Oceania Riviera verschlucken…

Ein Team von australischen Architekten und Ingenieuren baute die Oper gĂŒnstiger fertig, was dazu fĂŒhrte, dass bei der Eröffnung zu kleine SĂ€le, zu steile Treppen (stimmt!) und eine schlechte Akustik kritisiert wurden. Wie heisst es doch so schön: Aussen fix â€“ innen nix. Das Traurige an der ganzen Geschichte ist jedoch, dass JĂžrn Utzon das fertige GebĂ€ude nie sehen konnte: Nach dem Ausschluss 1966 hat er Australien nie wieder besucht, auch nicht als er â€“ milder gestimmt â€“ in den 1990er Jahren gewollt hĂ€tte. Da war er gesundheitlich schon nicht mehr in der Lage, so weit zu reisen.

Bondi Beach

Nach dieser spannenden FĂŒhrung fahren wir zum Mittagessen an den berĂŒhmten Bondi Beach, der nur drei Tage spĂ€ter zum Schauplatz einer schlimmen Schiesserei werden sollte. Gut, dass wir davon noch keine Ahnung haben, denn so können wir den Strand und das Essen im grossen Restaurant des Ruderclubs unbeschwert geniessen.

Bondi Beach mit SurfschĂŒlern
Auch wenn Bondi Beach 2025 zu trauriger Bekanntheit geworden ist: Als wir dort sind, ist die Welt noch in Ordnung und die Surfschule in vollem Betrieb.
Warntafeln am Bondi Beach, die nur Surfer und Schwimmer betreffen
Diese Warntafeln gelten nur fĂŒr Surfer und Schwimmer. Die GewĂ€sser vor dem schönen Strand sind nicht ganz ungefĂ€hrlich.
GebÀude des Restaurants des örtlichen Ruderclubs von aussen
Ein herrlich grosses, direkt am Strand gelegenes Restaurant, das vom North Boni Ruderclub betrieben wird. Eine gute Empfehlung.

Die jungen Service-Leute machen einen sehr guten Job, und das Essen â€“ Avocado-Salat und Linguini mit Shrimps â€“ schmeckt sehr gut. Ein alkoholisches GetrĂ€nk ist hier sogar inklusive. Anschliessend fahren wir via Gap Park und Mrs. Macquaries Chair â€“ Fotostopps  â€“ zurĂŒck nach Sydney und zum Hotel.

The Gap vor Sydney, Australien
The Gap, die Stelle vor Sydney, die normalerweise von vielen Schiffen befahren wird.
Weisser Macquarie Leuchtturm im gleichnamigen Ort bei Sydney
Knallweiss leuchtet der Macquarie-Leuchtturm auch ganz ohne Licht.

Darling Harbour

FĂŒrs Abendessen spazieren wir zum Darling Harbour. Es gibt vom Hotel aus einen Fussweg, der ĂŒber all die Strassen entlang unseres Hotels (drei Ebenen!) fĂŒhrt. So gelangen wir rasch zum Hafen, wo es von flanierenden Menschen und «rasenden» Joggern nur so wimmelt. Wir gesellen uns zu den Flanierenden und spazieren der Promenade entlang. Hier reiht sich Restaurant an Restaurant. Und wie sich herausstellt gehören viele einem einzigen Besitzer namens Nick.

Promenade am Darling Harbour in Sydney
Die Jogger sind gerade vorbeigerannt, ĂŒbrig bleiben die gemĂŒtlich Flanierenden am Darling Harbour.
Abendstimmung beherrscht die Restaurantszenerie im Darling Harbour in Sydney
Die Abendstimmung hat schon Einzug gehalten in den Restaurants am Darling Harbour – die meisten GĂ€ste folgen noch.

Schliesslich entscheiden wir uns, im Restaurant Adria zu essen. Die deutsche Serviererin arbeitet erst seit einer Woche als solche… Sie gibt sich sehr MĂŒhe. Das italienische Essen schmeckt, ist aber viel zu viel. Nach der DĂ€mmerung mit all den beleuchteten HĂ€usern am Hafen, gerĂ€t der RĂŒckweg zum ausgedehnten Fotoshooting.

Farbenfrohe Beleuchtung am Darling Harbour by night
Die farbenfrohe Beleuchtung spiegelt sich im Wasser des Darling Harbour.
Mit Reihern gestalteter Brunnen am Darling Harbour in Sydney
Reiher (oder sind es Flamingos?) tanzen um den Brunnen vor der Cockle Bay Wharf am Darling Harbour.

Historisch shoppen im QVB

Kurz vor Mittag sind wir beim Hotel Parkroyal losspaziert, hinauf zum Queen Victoria Building. Das Einkaufszentrum im weihnachtlichen Gewand wirkt mĂ€rchenhaft, ist schön kitschig â€“ und sehr voll. Hier eine «historische FĂŒhrung» zu buchen wĂ€re bestimmt lohnenswert, aber wir haben zu spĂ€t davon erfahren. Doch wir lesen nach: Das GebĂ€ude wurde im neoromanischen Stil vom Architekten George McRae entworfen und zwischen 1893 und 1898 erbaut. Es ist nur 30 Meter breit, aber 190 Meter lang.

Das ist nur die kurze Fassade des Queen Victoria Buildings in Sydney
Das ist nur die kurze Stirnseite des Queen Victoria Buildings…
Innenaufnahme des Queen Victoria GebÀudes in Sydney
Und hier sieht man nicht mal die ganze LĂ€nge des langen GebĂ€udes…

Obwohl es ursprĂŒnglich als Warenhaus konzipiert worden ist, nutzte man es auch fĂŒr andere Zwecke. Es wurde mehrmals umgebaut, dann drohte es zu verfallen und schliesslich wurde es Ende des 20. Jahrhunderts doch restauriert und wieder als Warenhaus genutzt, wie ganz ursprĂŒnglich geplant. Wir spazieren auf jeder öffentlich zugĂ€nglichen Etage vom einen Ende zum anderen und sind sehr beeindruckt


Ein-/Ausgang mit Rolltreppen und bunten Glasfenstern im Queen Victoria Building in Sydney
Ganz schön beeindruckende Glasfenster begrĂŒssen bzw. verabschieden die Besucher des Queen Victoria Buildings.

Historisch schlafen und tafeln

Anschliessend treffen wir Gunnar Habitz, Reisejournalist, Buchautor und Board Director & Governancedes Hotels Castlereagh, in «seinem» Hotel. Wir bekommen eine FĂŒhrung durch das historische Haus und geniessen ein gemeinsames Mittagessen. Die AtmosphĂ€re ist sehr ruhig, alles wirkt klassisch und edel. Man ahnt, dass sich hier GĂ€ste aufhalten, die bewusst dem Rummel der Grossstadt entfliehen wollen.

Historischer Raum mit viel Holz im Hotel The Castlereagh in Sydney
Historisch ist der Raum, in dem vermutlich auch historische Treffen stattgefunden haben.

Im Februar 1926 wurde der Grundstein zum Castlereagh gelegt, und das Haus gehört heute noch dem 1893 gegrĂŒndeten New South Wales Masonic Club. Bei seiner Eröffnung war das Hotel das höchste Haus von Sydney, heute wird es von vielen GebĂ€uden bei weitem ĂŒberragt.

Sydneys Hyde Park

Weil Gunnars Zeit kurz bemessen ist, schliesslich ist heute ein Arbeitstag, ziehen wir weiter und sehen uns den Hyde Park an. Die FlĂ€che wurde bereits 1792 fĂŒr den Park reserviert und er ist somit der Ă€lteste öffentliche Park Australiens. Als Park wurde er allerdings erst ab 1820 bezeichnet und entsprechend gestaltet. Zu Beginn diente er als Pferderennbahn und wurde fĂŒr Cricket-Meisterschaften genutzt. Benannt wurde er nach seinem Vorbild in London.

Archibald Memorial Fountain, Brunnen, im Hide Park von Sydney mit Besuchern
Der berĂŒhmte Brunnen Archibald Memorial Fountain ist ein beliebtes Fotosujet.
Blick vom Hyde Park auf das Sydney Tower Eye und die umliegenden HochhÀuser
Vom Hyde Park aus geniesst man auch den Blick auf das Sydney Tower Eye und einige HohchÀuser.

Heute lĂ€sst es sich hier flanieren oder in der Wiese sonnenbaden. Zu den SehenswĂŒrdigkeiten zĂ€hlen das ANZAC Memorial Building, der Reflexionspool sowie zahlreiche DenkmĂ€ler und Statuen. Im nördlichen Teil des Parks befinden sich der Archibald-Brunnen und verschiedene ThemengĂ€rten. Wir halten unseren Besuch etwas kĂŒrzer, denn das Wetter ist nieselig.

Saint Mary’s Cathedral

Das Wetter ist aber nur einer von vielen guten GrĂŒnden, sich in die St. Mary’s Kathedrale von Sydney zu flĂŒchten. Was fĂŒr ein beeindruckender Bau! Der erste Grundstein fĂŒr die gotische Kirche wurde 1821 vom Gouverneur Lachlan Macquarie gelegt. Weil die Kirche jedoch 1865 vollstĂ€ndig abbrannte, legte man 1868 erneut einen Grundstein fĂŒr die heutige, im neugotischen Stil errichtete Kathedrale. Völlig fertiggestellt wurde sie ĂŒbrigens erst im Jahr 2000, als die beiden TĂŒrme vollendet wurden.

LĂ€ngsseite der Saint Marys Cathedral in Sydney, Australien
Unheimlich lang wirkt diese Seite der Saint Marys Cathedral…
Stirnseite der Kathedrale Saint Marys in Sydney
Kurz, aber hoch wirkt die Kathedrale dafĂŒr auf ihrer Stirnseite.

Heute gibt es fĂŒnf Orgeln in der Kathedrale: Die Hauptorgel auf der Empore unter der Fensterrosette, eine weitere auf der sĂŒdlichen Empore, eine im Chor, eine in der Krypta und eine kleine, transportierbare Orgel, auch Orgelpositiv genannt. Hier lohnt sich auf jeden Fall eine FĂŒhrung, denn so erfĂ€hrt man am meisten ĂŒber die St. Mary’s Cathedral.

Im Innern der Saint Marys Cathedral von Sydney mit Blick auf die Rosette
Geradezu ĂŒberwĂ€ltigend ist das Innere der seeehr langen Kathedrale, hier mit Blick auf die Rosette und eine der Orgeln.
Blick vom Kreuzschiff Richung Altar und Chor der Saint Marys Cathedral in Sydney
Und hier der Blick vom Kreuzschiff aus zum Altar und Chor der Kathedrale.

Auf dem RĂŒckweg zum Hotel kehren wir im Bistro im Victoria Building ein. Und dann ist auch schon Treffpunkt fĂŒr das Geburtstagsessen zweier Mitreisender der vorangegangenen Kreuzfahrt (siehe Link zu Beginn dieses Beitrages). So geht unser Sydney-Tag gesellig und gemĂŒtlich zu Ende.

Tierisches Sydney

Weil wir wĂ€hrend der Kreuzfahrt wetterbedingt weder auf Kangaroo Island noch in Burnie (Tasmanien) anlegen konnten, sind wir in Sachen Tiere etwas unterversorgt. Deshalb planen wir zuerst, den Taronga Zoo zu besuchen. Doch eigentlich wollen wir uns auf australische Tiere konzentrieren â€“ Taronga zeigt Tiere aus aller Welt. Also folgen wir der Empfehlung von Gunnar, der ja schliesslich hier lebt, und fahren zum etwa 30 Kilometer vor Sydney liegenden Featherdale Wildlife Park.

Wombat mit Taube im Vordergrund im Featherdale Wildlife Park bei Sydney
Pummelig aber unheimlich sĂŒss ist dieser Wombat, der Besuch von einer Taube hat.

Der Featherdale Wildlife Park bietet einigen Tieren recht viel Platz, anderen etwas weniger. Es kann halt nicht alles perfekt sein. Aber dass man KĂ€ngurus fĂŒttern darf, macht halt schon sehr viel Spass. Die paar Dollar fĂŒr ein Becherchen voller Futter lohnen sich. Aber Vorsicht: Nicht gleich alles am Anfang verfĂŒttern, denn es gibt auch noch in der hintersten Ecke des Parks vernaschte KĂ€ngurus.

KĂ€nguruh-FĂŒtterung
Her mit dem GrĂŒnzeug! Das KĂ€nguruh lĂ€sst sich nicht lange bitten und frisst sofort aus der Hand.
Drei KĂ€nguruhs wollen Futter von Heinz im Featherdale Wildelife Park bei Sydney
Heinz bĂŒckt sich, um drei kleine KĂ€nguruhs zu fĂŒttern – die Tauben nehmen, was ĂŒbrig bleibt.

FĂŒrs Foto mit dem Koala haben wir natĂŒrlich auch bezahlt. Weil: wenn schon – denn schon das volle Programm bitte! Und wir haben alles sehr genossen
 Es hat nur wenige Besucher, denn es war fĂŒr den ganzen Tag Regen angesagt. Allerdings hat der sich am Mittag in Sonnenschein gewandelt. GlĂŒck muss man haben!

Erinnerungsfoto vom Featherdale Wildlife Park bei Sydney
BerĂŒhren ist nur am Allerwertesten des Koalas erlaubt – was man nicht alles fĂŒr ein Erinnerungsfoto macht…

Und wir haben gleich noch mehr GlĂŒck. Beim Gehege des Tasmanischen Teufels kommen wir gerade rechtzeitig, um zuzusehen, wie eine Tierpflegerin mit einer grossen Kartonschachtel dafĂŒr sorgt, dass der Tasmanische Teufel aus seinem hohlen Baumstamm kommt. Die Schachtel macht das Tierchen neugierig und es untersucht das Innere, das aus unserer Sicht gar nichts enthĂ€lt. Aber es scheint gut zu riechen â€“ zumindest fĂŒr Teufelnasen. Ja und wenn man schon wach ist, tapst man noch durch den Rest des Geheges um sich dann wieder im hohlen Baumstamm zusammenzurollen.

Taschmanischer Teufel spielt mit Kartonschachtel im Featherdale Wildlife Park bei Sydney
Mit der (wohl duftenden) Schachtel wurde der Tasmanische Teufel aus seiner Baumhöhle gelockt.
Zwergpinguine im Featherdale Wildlife Park bei Sydney
Zwergpinguine hÀtte wir eigentlich auf Kangaroo Island besuchen wollen, jetzt sehen wir sie halt im Featherdale Wildlife Park.

Zuhinterst im Park verfĂŒttern wir den letzten Rest unseres Futters an etwas grössere KĂ€ngurus und dann gönnen wir uns etwas zu trinken. Es hat wieder zu nieseln begonnen, aber fĂŒr den RĂŒckweg zum Hotel lassen wir unsere Regenschirme unbenĂŒtzt. Ist ja nur Wasser


Der Dingo wacht ĂŒber sein Gehege im Featherdale Wildlife Park bei Sydney
Auch einen Dingo haben wir im Featherdale Wildlife Park entdeckt. Er ist ein australischer Wildhund.
Ameisenigel am Futterin im Featherdale Wildlife Park bei Sydney
Eines der Nationaltiere Australiens ist der Ameisenigel. Hier gibt es allerdings keine Ameisen zum Futtern…

Restaurants sind so eine Sache


Weil wir keine Lust mehr auf die Nick-Restaurants am Darling Harbour haben, suchen wir nach anderen Restaurants in der Umgebung des Hotels Parkroyal. Es gibt ganz viele, aber


Chef ‘n Wok wĂ€re cool gewesen, doch da gibt es bereits eine lange Warteschlange. In der Trattoria im Crowne Plaza Hotel bekommt man ohne Reservierung keinen Platz. Und die frĂŒheste Möglichkeit fĂŒr eine Reservation: Ende Januar/Anfang Februar. Wir haben den 12. Dezember! Zwei asiatische Restaurants gegenĂŒber vom Crown Plaza sind uns nicht so sympathisch.

Curry mit Cashews und Broccoli im Home Thai in Sydney
Leckeres Thai-Gericht mit Cashew-NĂŒssen und GemĂŒse, serviert im Home Thai.

Schliesslich landen wir im Home Thai an der Sussex Street. Das Essen ist ausgezeichnet, wir sind des Lobes voll! Nur die Jungs am Nebentisch sind einfach Welten zu laut. Also kein zweites Glas Wein. Das genehmigen wir uns dann in der Bar unseres Hotels und bereiten uns seelisch darauf vor, dass wir am nĂ€chsten Tag unsere RĂŒckreise antreten mĂŒssen. Acht Stunden Flug bis Singapur und dann noch 13 Stunden bis ZĂŒrich
 Ich darf nicht daran denken! Lieber den letzten Abend in Sydney noch geniessen.

Sydney Tower Eye

Als letztes Highlight unserer Reise besuchen wir vor dem Abflug noch den Sydney Tower Eye. Der Turm ist ja schon von aussen sehr beeindruckend, aber die Aussicht von dort oben sucht ihresgleichen. Das Observation Deck befindet sich 250 Meter ĂŒber den Strassen Sydneys und bietet einen 360-Grad-Rundumblick. Ganz Abenteuerlustige können dort oben den Skywalk buchen, der definitiv nur fĂŒr schwindelfreie Menschen geeignet ist. Den VR Tower Coaster, eine virtuelle Achterbahnfahrt, lassen wir aus. Wir geniessen lieber die RealitĂ€t.

Grandiose aussicht auf die GewÀsser vor Sydney vom Sydney Tower Eye aus.
Was fĂŒr eine Aussicht auf den Hafen und die GewĂ€sser vor Sydney. Da lohnt sich das Warten auf den Lift, der einen auf The Sydney Tower Eye bringt.
GrĂŒne Aussicht auf den Hyde Park und die Saint Marys Cathedral vom Sydney Tower Eye aus.
Bezaubernd auch der Blick auf den Hyde Park und die Saint Marys Cathedral.

Infos zu Sydney

AN-/RÜCKREISE
Wir sind mit dem Kreuzfahrtschiff Oceania Riviera angereist. Normalerweise wĂŒrde man mit dem Flugzeug eintrudeln. ZurĂŒck gings dann mit Singapore Airlines von Sydney via Singapur nach ZĂŒrich. Alles am StĂŒck mit nur einer Stunde Umsteigen in Singapur ist diese Fliegerei zugegebenermassen ein Schlauch. Selbst wenn man Business Class bucht


MOBIL VOR ORT
Sydney ist sehr gut mit Tram, Bus, Zug und FĂ€hre erschlossen. Da es ohnehin schwierig ist, einen geeigneten Parkplatz zu finden, kann man sich die Automiete also gleich sparen. Wenn man weiterreist, das Auto besser erst ab Abreisetag anmieten.

So sind wir zum Fetherdale Wildlife Park gefahren:
Nach dem Fussmarsch vom Hotel zur Town Hall Station steigen wir dort in den Zug T1 und fahren bis Blacktown. Jeweils beim Zugang zum Perron muss man an einer Lesestation die Kreditkarte beim Ein- und Aussteigen hinhalten. Und fertig. Abgerechnet wird dann ĂŒber Nacht. Bei der anschliessenden Busfahrt mit der Nr. 729 (startet an Kante E) bis Featherdale funktioniert das Abrechnen ĂŒber LesegerĂ€te bei den BustĂŒren. HĂ€tten wir allerdings nicht die ÖV-App auf dem Handy gehabt, wĂ€re es sehr schwierig gewesen, die richtige Station zu erwischen. Es werden nĂ€mlich keine Haltestellen durchgegeben.

HOTEL
The Parkroyal Darling Harbour
150 Day St
Sydney NSW 2000
www.panpacific.com

RESTAURANTS
Adria Bar Restaurant
The Promenade
Cockle Bay Wharf Darling Harbour
Wheat Rd
Sydney NSW 2000
www.nicksgroup.com.au

Muscheln im Adria Restaurant, Sydney
Doch, diese Muscheln schmecken hervorragend!

Home Thai
Shop 1/2/299 Sussex St
Sydney NSW 2000
homethai.net.au

Curry-Gericht im Restaurant Home Thai in Sydney
Seeehr lecker: Curry im Restaurant Home Thai.

North Bondi RSL Club
118/120 Ramsgate Ave
North Bondi NSW 2026
northbondirsl.com.au

Bier-ZapfhÀhne im North Bondi Restaurant am Bondi Beach, Australien
Acht Biere lassen sich hieer zapfen, aber es gibt noch mehr…

SEHENSWÜRDIGKEITEN
Sydney Opera House
Bennelong Point
Sydney, NSW 2000
www.sydneyoperahouse.com

Queen Victoria Building QVB
QVB 455 George St
Sydney, NSW 2000
www.qvb.com.au

St Mary’s Cathedral
St Marys Rd
Sydney NSW 2000
stmaryscathedral.org.au

Sydney Tower Eye
Westfield Sydney, Level 5
108 Market St
Sydney NSW 2000
www.sydneytowereye.com.au

Inge und Heinz bei der Opera, im Hintergrund die Oceania Riviera in Sydney
Schön war’s! Wir haben die Zeit auf dem Schiff (im Hintergrund) und in Sydney sehr genossen!

© Text: Inge Jucker; Fotos: Heinz Jucker | TravelExperience.ch 2026

Offenlegung: FĂŒr die ganze Reise sind wir selbst aufgekommen.

Sonnenuntergang nach Abflug in Sydney
Ein kaum enden wollender Sonnenuntergang auf dem Flug zwischen Sydney und Singapur.
Morgendlliche Luftaufnahme ĂŒber den Alpen
Brrr… so winterlich hat es dann ĂŒber den Alpen beim Anflug nach ZĂŒrich ausgeschaut…