
Allegra in der Val Müstair – Grüezi im Münstertal! Stopp! Als erstes: die Bewohnerinnen und Bewohner des südöstlichsten Tals der Schweiz mögen den deutschen Namen Münstertal eigentlich gar nicht so sehr. Bei ihnen heisst es das Tal die Val Müstair. Und da kommt schon das Zweitens: Es heisst tatsächlich die Val Müstair. Das lernen wir von Roman Andri, der interessierten Feriengästen die vierte der Schweizer Landessprachen, das Rätoromanische, näherbringt.
Inhalt
Die rätoromanische Sprache
Deutsch ist für die Einheimischen in der Val Müstair eine Fremdsprache. Aber man kommt mit Deutsch dennoch recht gut durch. Hingegen sprechen nur 0,9 % der Schweizerinnen und Schweizer regelmässig Rätoromanisch, das seit 1938 offiziell die vierte Landessprache ist. Das erzählt uns Roman Andri, der für interessierte Gäste Sprachkurse anbietet, so ganz nach dem Motto: Chi chi sa rumantsch sa daplü – wer Romanisch kann, kann mehr!

Die rätoromanische Sprache umfasst drei Sprachgruppen der Alpen: Bündnerromanisch, Dolomitenladinisch und Friaulisch. Innerhalb Graubündens wiederum gibt es fünf Sprachregionen mit fünf Idiomen:
- Disentis, Ilanz, Flims: Sursilvan
- Trin, Domat/Ems, Andeer: Sutsilvan
- Savognin, Tinizon, Rona: Surmiran
- Pontresina, Samedan, Zuoz: Puter
- Scuol, Zernez, Val Müstair: Vallader
Während einiger Jahre galt das Rumantsch Grischun als Amts- und Alphabetisierungssprache, doch per Urnenabstimmung wurde 2012 beschlossen, wieder zum Vallader zurückzukehren. In der Val Müstair spricht man jedoch hauptsächlich den «Taldialekt» Jauer, der sich doch ziemlich vom Vallader unterscheidet. So heisst reden im Vallader discuorrer, aber in Jaurisch taveller. Der Schuh: s-charpa (Vallader) bzw. salzer (Jauer).
Es ist also gar nicht so einfach, Romanisch zu lernen, aber ein Vergnügen ist es auf jeden Fall!
Kulturen treffen aufeinander
Bis zum Zeitpunkt, als die heutigen Gemeindegrenzen gezogen wurden, prägten zwei Kulturen das abgelegene Tal: zum einen das Engadin ennet des Ofenpasses, aber auch das nahegelegene Südtirol, das damals zur Grafschaft Tirol gehörte. Sogar in der Architektur findet man diese Verbindung: Die Bauart der Häuser entsprach jener des Engadins, ausser der Giebelkonstruktion. Die offene Bauweise stammt aus dem Tirol und ermöglichte mit den offen zugänglichen Balken das Trocknen und Lagern von Lebensmitteln.
Wie man früher in der Val Müstair gelebt hat, zeigt das Museum Chasa Jaura in Valchava eindrücklich. Die ursprünglichen Häuser des Tals, als Bauernhäuser errichtet, sind zwar reich verziert, doch es handelt sich dennoch um einfache Bauten mit wenig Luxus. Als Besucher hat man ja eher selten Gelegenheit in die Häuser hineinschauen zu können – in der Chasa Jaura hingegen schon.




Der Name des Hauses leitet sich vom Wort jau ab, was im Taldialekt Jauer ich bedeutet. Ich ist mit Münstertaler bzw. Müstairer gleichzusetzen. Ergo: Chasa Jaura heisst Münstertaler oder eben Müstairer Haus. Typisch für ein solches Haus sind die leicht aus der Fassade herausragenden Gebäudeecken, Fenster- und Türumrahmungen, die einen Baustein vortäuschen. Ausserdem sind Sprüche, Jahreszahlen und Familienwappen an den Fassaden zu finden. Und ein Erker, meistens zur Hauptstrasse hin, bietet einen guten Panoramablick. Schon nach kurzer Zeit schärft sich der interessierte Blick für derlei Details.
Auch im Hotel Chasa Chalavaina, dem geschichtsträchtigen, sehr alten Haus in Müstair, lässt sich so richtig in die Vergangenheit und die Kultur eintauchen. Darüber haben wir einen eigenen Beitrag realisiert: Chasa Chalavaina – die Vergangenheit lebt!
Das Kloster St. Johann
Das berühmte Kloster St. Johann, das seit 1983 zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt, beeindruckt uns während einer fachkundigen Führung. Die lohnt sich auf jeden Fall, denn so kommt man am schnellsten zu interessanten Geschichten und Informationen. Die Fresken aus Karolingischer Zeit an der Nordwand würde man vermutlich einfach übersehen, und jene der Apsiden vielleicht weniger genau anschauen. Sie sind jedoch alle historisch wichtig.



Wir entdecken auch Romanische Figuren, schlank und mit mandelförmigen Augen – was dem Einfluss der Byzantiner zu verdanken ist. Und die älteste Stuckstatue stellt Karl den Grossen dar, welcher der Legende nach anno 774 auf dem Umbrailpass in einen Schneesturm geriet. Als Dank dafür, dass er den Sturm heil überstanden hat, stiftete er das Kloster St. Johann.
Mehrwissen zum Kloster St. Johann
In der Tat gab es hier bereits nach dem Jahr 775 einen Mönchskonvent. Was aus ihm geworden ist, verrät die Geschichte allerdings nicht, die Spuren verlieren sich. Auch nicht bekannt ist, wann das Nonnenkloster wirklich installiert wurde. Erstmals erwähnt wird es in einer Schenkungsurkunde von 1167. Weil per Urkunde der Westtrakt des Klosters an die Nonnen übergeben wird, geht man davon aus, dass das Kloster schon vorher bestanden hat.

In den 1230er Jahren geschieht ein Blutwunder, was das Kloster zum Wallfahrtsort macht. Was ist passiert? An einem Gründonnerstag hat die Engadiner Klosterfrau Agnes eine heilige Hostie empfangen. Weil sie eine schwere Sünde begangen hatte, die sie verheimlichen wollte, hat sie die Hostie nicht essen, sondern versteckte sie zunächst in ihrem Schleier und dann in ihrem Schatzkästchen. Später beobachtete sie, wie sich die Hostie in Fleisch und Blut verwandelte und berichtete davon dem Klostergeistlichen Johannes. So erzählt es Iso Müller in seinem Buch zur Geschichte des Klosters. Die Hostie erlebt daraufhin eine abwechslungsreiche Geschichte und sieht unterschiedliche Besitzer.
1758 wird die Hostie in die als Aufbewahrungsort extra errichtete Heilig-Blut-Kapelle gebracht. Aber die Hostie wird bereits 1799, während des Zweiten Koalitionskrieges, von den Franzosen geraubt. Seither ist sie verschollen.
Die Ausstellung im Museum des Frauenklosters St. Johann in Müstair widmet sich der Kloster-, Kunst- und Baugeschichte der letzten 1200 Jahre. Ausserdem gewähren die acht verbliebenen Benediktiner-Nonnen von Müstair einen Einblick in ihr Kloster und in ihr Leben von einst und heute.
Altes Handwerk
Früher wie heute hat das Handwerk goldenen Boden. Wenngleich heutige Handwerker oft etwas anderes sagen: Man kann davon nicht leben. Aber man kann altes Handwerk erhalten, so wie es in der Val Müstair gemacht wird.
Handweberei Tessanda, Santa Maria
Sehr beeindruckt hat uns der Besuch der Handweberei Tessanda. Stiftungsrätin und Geschäftsführerin Maya Repele zeigt uns das alte Haus und das Handwerk. Die Handweberei wurde 1928 als frühes Frauenförderungsprojekt gegründet. Die Männer waren damals als Zuckerbäcker im Ausland und so war der Frauenüberhang gross. Zwei Handarbeitslehrerinnen sahen die Misère und kauften Webstühle. In der heutigen Jugendherberge wurde die Tessanda ursprünglich eingerichtet und startete mit 40 Frauen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg ist eine Handweberei nach der anderen eingegangen. In der Schweiz sind bis heute gerade mal drei professionelle Handwebereien übriggeblieben. Eine ist in Bauma im Zürcher Oberland zu finden, die andere im Val Poschiavo (dazu entsteht demnächst ein eigener Beitrag). Unter den professionellen Handwebereien ist die Tessanda die einzige Ausbildungsstätte, die Lehrplätze anbietet. Die Lehre dauert drei Jahre.
Insgesamt stehen hier 26 Webstühle an denen 18 Handweberinnen arbeiten. Die Tessanda ist ein reiner Frauenbetrieb und hat in der ganzen Zeit über 200 Frauen ausgebildet. Die Hälfte der angestellten Frauen kommt aus dem nahen Südtirol.


Verarbeitet werden ausschliesslich natürliche Materialien wie Seide, Merinowolle, Jute, Papier und Baumwolle. Vieles kommt aus dem Ausland – ausser der Wolle für Teppiche. Die Kettfäden aufzuziehen und den Webstuhl einzurichten (in der Fachsprache zetteln genannt), dauert alleine 25–40 Stunden. Für ein Gläsertuch werden mehr als 900 Kettfäden benötigt, und die sind bis zu 85 Meter lang. Für Tischläufer werden gar 2400 Kettfäden gespannt! Da darf man sich wirklich nicht verzetteln…!

Nicht jedes Garn lässt sich gleich verweben. Leinen ist gstabig (steif) und reisst gerne, hingegen ist Baumwolle viel elastischer. In der Tessanda wird übrigens immer das Produkt gewebt, also nicht Meterware erstellt, die dann geschnitten und genäht wird.

Die Spulmaschine ist über 100-jährig und bekommt jährlich einen Ölwechsel, den ein Automechaniker vornimmt. Die Webstühle, die eigene Namen tragen, sind teilweise auch sehr alt: Donna Veglia ist 120-jährig und für Jaccard-Muster geeignet. Andere Webstühle heissen Il Grond, Jürg, Tapet, Perla und Fida (Name einer der Mitbegründerinnen der Tessanda). Der grösste Webstuhl, er heisst Mammut, muss gar von zwei Personen bedient werden.

Und alle Webstühle haben eines gemeinsam: Einmal in Betrieb genommen, knarren, krachen und klappern sie nahezu ohrenbetäubend – und immer schön rhythmisch! Weben ist wie eine Meditation, womöglich wirkt es gar heilend.
Mit viel Präzision und Herzblut entstehen in der Tessanda kleine und grössere Kunstwerke, von denen jedes einzelne mit einer Stoffetikette versehen wird. Dazu bekommt jedes Stück ein Kärtchen von der entsprechenden Weberin, auf dem ihr eigener Spruch steht. Sehr sympathisch, sehr persönlich. Kein Wunder, haben die Tessanda-Werke ihren Preis.
Alte Mühle Muglin Mall in Santa Maria
In der Muglin Mall treffen wir wieder unseren Sprachexperten Roman Andri. Er kennt sich auch in der alten Museumsmühle gut aus und hält einen kleinen Vortrag. Die Museumsleiterin Christiane Stemmer zeigt uns dann die ganze Mühle und den Getreidesortengarten. Schulklassen, welche die Mühle besuchen, sehen so das wachsende Produkt, mahlen die Körner zu Mehl und backen sogar ihr eigenes Brot.

Mall Alois war der letzte Besitzer der Mühle, deshalb trägt sie seinen Namen. Sie geht auf das 17. Jahrhundert zurück: 1676 hat Müller Jakob Cott das Wassernutzungsrecht bekommen. Denn wie andere Mühlen, Stampfen, Sägen und Schmieden war sie von der Wasserkraft abhängig. Weil der Fluss aber oft Gestein und Geröll mitführte, konnte die Mühle oft nicht in Betrieb genommen werden.

Früher gab es gegen 7000 Mühlen in der Schweiz, 300 sind noch erhalten. Die älteste, noch funktionstüchtige ist Muglin Mall. Jon Bott-Pitsch (1937–2018) hat schliesslich die Mühle mit einer Stiftung gerettet. Die Räder sind alle aus Holz und wurden 2004 renoviert. Das sogenannte Strauber-Rad ermöglicht der Mühle auch den Betrieb im Winter, denn das Wasser treibt von unten an, im Fachjargon unterschlächtig bezeichnet. Käme es von oben (oberschlächtig), könnte das Rad einfrieren. Die Mühlesteine müssen übrigens von Hand geschliffen werden – was für eine Arbeit!

Und ohne die Gönnerinnen und Gönner (1/3 aus dem Tal, 2/3 aus dem Unterland) könnte man die Mühle gar nicht für die Öffentlichkeit offenhalten. Wir hoffen, dass das so bleibt, denn die Muglin Mall ist wirklich spannend zu besuchen. Christine Stemmer serviert auch Kaffee und feinen Kuchen…
Sattlerei Pitsch in Müstair
Da wir pünktlich zum Alpabzugsfest in Müstair sind, lernen wir den Organisator Andrea Pitsch kennen. Wir besuchen ihn in seinem Laden und lassen uns auch die Werkstatt zeigen. Hier entstehen traditionelle Kunstwerke: prächtig verzierte Halsbänder mit schwergewichtigen Kuhglocken dran! Es kommt auch vor, dass ein solches Band repariert oder aufgefrischt werden muss. Im Laden von Andrea lassen sich auch kleine Souvenirs in allerlei Glockenformen, Gürtel und viele andere Dinge erwerben – reinzuschauen lohnt sich auf jeden Fall.


Die berühmten Peitschen, die von den Jungen zu Chalandamarz zum Knallen gebracht werden, entstehen ebenfalls in der Werkstatt von Andrea. Chalandamarz wird jeweils am 1. März gefeiert. Dann zieht die Dorfjugend, in blaue Hemden mit Halstüchern und roten Zipfelmützen gekleidet, singend, mit Kuhglockengeläut und Peitschenknallen durch die Strassen.

Alpabzug, die grosse Züglete
Jetzt aber noch zum Alpabzugsfest, das hier Festa da la s-chargiada heisst. Chargiada kann man mit Wechseln, Umziehen übersetzen, denn nichts anderes passiert: Man zieht von der Alp ins Tal um, oft mit viel Hab und Gut. Üblicherweise wird das anfangs September gemacht. Wann welcher Alpabzug stattfindet, ist auf der Homepage der Müstair-Tourist-Info ersichtlich, sobald die jeweiligen Daten feststehen.

Andrea Pitsch ist mit den letzten Festvorbereitungen voll beschäftigt, während wir vor der Chasa Chalavaina stehen und auf die Kühe warten. Nicht lange, und schon traben sie durchs Dorf, begleitet von Hirtinnen und Sennen. Was für ein Spektakel!



Der Alpabtrieb endet für alle Vierbeiner auf der Dorfwiese, wo sie sich vollfuttern, während die Zweibeiner zwischen Wiese und Kloster fröhlich feiern. Was für ein herrlicher Tag! Dennoch müssen wir wieder ins Unterland fahren, da hilft nichts… Aber wir wissen: A revair – auf Wiedersehen in der Val Müstair!

Infos zur Val Müstair
ANREISE
Mit dem Auto, oder mit der Rhätischen Bahn ab Landquart bzw. Chur nach Zernez, von dort mit dem Postauto weiter.
HOTEL
Hotel Chasa Chalavaina
Plaz Grond 24
7537 Müstair
www.hotelchalavaina.ch
Das historische und wahrlich ungewöhnliche Haus aus dem Jahr 1254 ist wunderschön renoviert worden und seit Juni 2022 wieder offen. Postautostation und Kloster sind in unmittelbarer Nähe. Die Reportage dazu: Chasa Chalavaina – die Vergangenheit lebt!

ESSEN UND TRINKEN
Chasa Chalavaina (s. Hotel)
Hotel/Landgasthof Staila
7533 Fuldera
www.hotel-staila.ch/de/
In der Küche werden möglichst viele Produkte und Lieferanten des Biosfera-Projektes berücksichtigt. Die Gerichte sind also sehr einheimisch orientiert.
Hotel Central «La Fainera»
Bauorcha 19
7535 Valchava
www.centralvalchava.ch
Hier werden regionale Spezialitäten aufgetischt, die ebenfalls von einheimischen Bio-Bauern stammen. Das Haus ist übrigens auch von aussen eine Augenweide.
SEHENSWERT
Chasa Jaura
Museum Art Cultura
7535 Valchava
www.chasajaura.ch/de/
Kloster St. Johann
7537 Müstair
www.muestair.ch
Handweberei Tessanda
Plaz d’Ora 14
7536 Sta. Maria
tessanda.ch
Muglin Mall
Paclera 79A
7536 Sta. Maria
muglin.ch
Antica Distilleria Beretta
7532 Tschierv
distilleriaberetta.ch
Leider war die Destillerie während unseres Besuchs geschlossen (aus gesundheitlichen Gründen). Wir holen den Besuch irgendwann nach, wollen die Adresse hier aber dennoch veröffentlichen.
SOUVENIR
Sattlerei Andrea Pitsch
Suravia 82
7537 Müstair
www.pitsch-sattlerei.ch
Bei Andrea findest Du Glocken und Glöckchen, Gürtel, Taschen und vieles mehr.
Besondere Erlebnisse
Bisofera Val Müstair
Der regionale Naturpark Biosfera Val Müstair ist seit 2010 ein anerkannter Naturpark und Teil des UNESCO Biosphärenreservat Engiadina Val Müstair. Er strebt auf einer Fläche von 448 km2 die Erhaltung und Aufwertung der einmaligen Naturlandschaft durch nachhaltige Nutzung an. Auf der Homepage gibt es ein Porträt sowie viele Tipps, was man im Rahmen des Naturparks Biosfera erleben kann.
Wander- und Naturführer Severin Hohenegger
Severin Hohenegger ist Wanderführer, Holzschnitzer, Jäger und Mitarbeiter bei Biosfera Val Müstair, der Modellregion für nachhaltige Entwicklung und Teil des UNESCO-Biosphärenreservats Engiadina Val Müstair. Zudem hat er sich dem naturnahen Tourismus verschrieben. Severin kennt das Tal, insbesondere aber sein «Revier» Fuldera, samt seinen tierischen und pflanzlichen Bewohnern wie seine Westentasche. Im Winter führt er zusammen mit interessierten Feriengästen Schneeschuhtouren durch, im Sommer ausgedehnte Wanderungen – und immer fliesst sein reiches Naturwissen ein.

Während wir unsere nachhaltige «Marenda da Biosfera» (Picknick aus einheimischen Produkten) verzehren, bekommen wir von Severin eine kleine Einführung in Sachen Arvenzapfen, deren schmackhafte Nüsschen und die Tannenhäher. Diese Vögel sorgen nämlich für die Verbreitung der Arvensamen.

Infos, auch zu Schnitzkursen und Buchungen von Wanderungen gibt es hier (die meisten Termine sind auf Anfrage): www.severinhohenegger.ch
Romanischkurse bei Roman Andri
Roman Andri vermittelt Feriengästen in einem Minikurs die rätoromanische Sprache. Buchbar bei der Gästeinfo Müstair oder direkt bei Roman Andri, Tel. 079 357 20 21.
AUSFLUG
Ältester Nationalpark der Alpen
Am 1. August 1914 gegründet, ist der Schweizerische Nationalpark zwischen Unterengadin und Val Müstair das älteste Wildnisgebiet der Alpen. Seit mehr als einem Jahrhundert wird die Natur hier sich selbst überlassen, so dass man sie heute in ihrer ursprünglichsten Form erleben kann. Gäste können den Nationalpark auf rund 80 Kilometern Wanderwegen entdecken.
www.nationalpark.ch
DESTINATIONSINFOS
www.val-muestair.ch
www.graubuenden.ch
Offenlegung: Im Rahmen der Reportage für die GlücksPost waren wir ins Val Müstair eingeladen. Dieser Blogbeitrag ist also eine wesentlich ausführlichere Zweitverwertung.
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