Wenn Reiseblogger ihren Koffer packen

Gehörst Du zu den Knüllern und Chaoten? Oder darf ich Dir beim Kofferpacken (virtuell) helfen? Es gibt da eine tolle Erfindung...
Packtasche

Ob Herrenhemden oder Blusen, Jeans, T-Shirt oder Jacken – in so einer Packtasche ist immer alles ordentlich verstaut.

Publiziert am 13. Oktober 2018 – von Inge geschrieben

Ich kann mir ja schon fast nicht mehr vorstellen, wie ich früher meinen Koffer gepackt habe. Also... packen ginge ja noch, aber dann unterwegs aus dem Koffer leben... Schrecklich! Ein heilloses Durcheinander, denn das benötigte Kleidungsstück ist ja garantiert zuunterst. Das Chaos ist mit grosser Sicherheit schon am ersten Abend angerichtet. Und was nach drei Tagen nicht alles sein angestammtes Plätzchen im Koffer verlassen hat – ein Graus! Aber heute mache ich das vorbildlich, im Fall!

Koffer, Hauptstadtkoffer

Sieht unser Cabin Trolley nicht toll aus?! ;-) Auch er wird ab und zu mit Packtaschen bestückt – der Ordnung halber.

Irgendwann hat mir nämlich eine reiseerfahrene Freundin von ihren «Säcklein» erzählt und dass sie damit prima Ordnung und Übersicht habe. Hm... Ich habe das stirnrunzelnd zur Kenntnis genommen; denn unter «Säcklein» habe ich mir etwas wie einen Sack mit einer Zugkordel vorgestellt und fand, das müsse wohl eher unpraktisch sein. Aber jedem sein Ding... Etwas später ist mir dann das Licht aufgegangen! Es handelt sich nicht um Säcke, sondern vielmehr um rechteckige Taschen mit Reissverschlussdeckel. Dennoch heissen sie da und dort Packsäcke.

PACKTASCHEN – MIT SYSTEM GEHT'S EINFACHER

Schon seit einer Weile besitze ich zwei grosse Packtaschen, die zusammen knapp eine Hälfte meines grösseren Koffers füllen. Im kleinen Hauptstadt-Trolley füllt eine Tasche den halben Koffer. Ausserdem habe ich noch kleinere Packtaschen, welche Unterwäsche und Socken aufnehmen, und mit etwas Würgen hat auch noch der Badeanzug Platz. Kommt ja auch immer drauf an, wie lange das Gepackte reichen soll.

Packtachen von Hajk

Mittlerweile gibt es auch bunte Packtaschen – unsere sind halt irgendwie erste Generation und schon ziemlich alt. Da schien Schwarz wohl die passende Farbe zu sein, und deshalb müssen wir aufpassen, dass wir unsere Packtaschen nicht verwechseln ;-)

Mit der Zeit habe ich auch gelernt, die Kleidungsstücke immer gleich auf die Taschen aufzuteilen. Wenn ich eine Hose brauche, dann ist die in Tasche A, zusammen mit anderen Hosen, einer Jacke und einem Halstuch anzutreffen, denn die Tasche B ist für Pullover, T-Shirt und Blusen reserviert. Ausser für Ordnung im Koffer, sorgen die Taschen auch dafür, dass die Kleider weniger zerknittern; denn innerhalb der Tasche können sie nicht verrutschen (Voraussetzung: die Packtasche ist einigermassen voll). Und wenn man im Hotelzimmer oder in der Schiffskabine wenig Platz zur Verfügung hat, so wie wir kürzlich auf unserem Seychellen-Segeltörn, dann helfen Packtaschen auch dort, alles schön übersichtlich zu behalten.

Ich finde das wirklich eine praktische Erfindung. Sie ist das beste Mittel gegen Chaos im Koffer. Apropos... kürzlich beobachtete ich eine Bloggerin, die mit mir und ein paar anderen unterwegs war, wie sie etwas in ihren Koffer schmiss und nach etwas anderem wühlte. Mich hat fast der Schlag getroffen! Da flog alles frei im Koffer herum, vom zusammengeknüllten T-Shirt über die Unterhose bis zur Wimperntusche... Na! Da lobe ich mir doch meine Packtaschen!


INFOS


Unsere Packtaschen habe ich im Onlineladen von Hajk gekauft, aber bei Transa habe ich auch welche gesehen. Packtaschen gibt es bei mehreren Anbietern. Am einfachsten suchst Du im Internet unter «Packtasche für Kleider» oder «Packsack». Wichtig ist, dass der Reissverschluss die Tasche zu 3/4 umläuft. So kann man den Deckel ganz zur Seite klappen und die zusammengelegten Kleider problemlos hineinlegen.


© Text & Fotos: Inge Jucker | Travel-Experience.ch

Offenlegung: Den kleinen Hauptstadtkoffer in der Grösse eines Cabin-Trolley habe ich – mit Travel-Experience-Design! – von www.koffer.ch geschenkt bekommen.



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