Dusit Thani Maldives - die Dichtbewachsene

Jedes Jahr entstehen auf den Malediven neue Resorts oder werden bestehende zu neuen Anlagen umgebaut. Der Newcomer 2012: Dusit Thani im Baa-Atoll.

Dusit Thani vom Flugzeug aus. © Dusit Thani

Publiziert am 12. Dezember 2012

Ob das Konzept, nach dem thailändischer Stil mit jenem der Malediver kombiniert wird, tatsächlich funktioniert? Für den Gast stimmt es auf jeden Fall, denn der geniesst eine vorzügliche Betreuung gleich im Doppelpack. Die Mitarbeiter der beiden Restaurants, das eine Thai, das andere Maldivian, versuchten sich bei meinem Besuch im August 2013 gegenseitig zu übertrumpfen – was vom Gast manchmal etwas Diplomatie abverlangt. Ich wollte jedenfalls niemanden beleidigen, denn herzlich und aufrichtig freundlich sind hier ja alle. Das Essen war übrigens – bis auf einen überbackenen sehr zähen Reeffish – immer vorzüglich.
Fast vergessen: Das Dusit Thani verfügt über den grössten Pool der Malediven.

Bungalow
100 Villen verteilen sich auf der natürlich bewachsenen Insel. Den Beach-Bungalow habe ich von der Grösse und Einrichtung her angenehm empfunden. Typisch für die Malediven ist das offene Badezimmer. Es gibt diese Art Bungalows mit und ohne Pool. Meines war ohne und in dichte Vegetation gepackt. Das hat Vor- und Nachteile: Im Schatten ist es wohl herrlich kühl, aber weil die Vegetation so nah ans Wasser wächst, kann man kaum am Strand in der Sonne liegen. So war das zumindest bei meinem Bungalow – Nr. 419. Vor lauter Tauchen und Wellness hatte ich aber eh kaum Zeit, am Strand rumzuliegen ;-) Die Wege auf der Insel sind nicht immer die kürzesten. Man kann sich mit den Buggys fahren lassen, zu Fuss gehen oder radeln. Letzteres macht aber nicht richtig Spass, denn auf den teilweise tiefsandigen Wegen kommt man nur schlecht und unter grosser Anstrengung vorwärts.

Eine Lagoon-Villa mit Pool. © Dusit Thani

Dinieren überm Meer im Benjarong. © Inge Jucker

Schwungvoller Jetty. © Inge Jucker

Im Anschluss an den Pool findet man das Restaurant Seagrill. © Inge Jucker

Clownfisch in einer Blasenanemone. © Inge Jucker

SPA
Der Devarana Spa ist selbstverständlich durch und durch thailändisch. Im grossen Angebot die Lieblingsanwendung ausfindig zu machen, ist gar nicht so einfach. Meine war schliesslich die Devarana Signature Massage – 90 Minuten Dahinschweben in einer Kombination von kräftiger Thai-Massage, Ayurveda- und Shiatsu-Techniken sowie Aromatherapie... Himmlisch!

Schnorcheln/Tauchen
Das Hausriff liegt nah und ist daher gut zum Schnorcheln. Die Tauchbasis, von Seasplash Maldives geführt, bekommt gute Noten. Ich war täglich auf 2-Tank-Dives und habe auch den Schnorchel-Ausflug zur Hanifaru-Bucht unternommen (dort darf man nicht tauchen). Sie ist ein Biosphärenreservat der UNESCO und geschützt. Angeblich sollen sich dort massenweise Mantas und Walhaie aufhalten – wir haben zwei Mantas entdeckt. Es ist doch alles relativ ;-) Wer hier ins Wasser springt, bezahlt 20 US-Dollar Eintrittsgeld. Ich fand es interessant, diesen Ausflug einmal zu unternehmen, ein zweites Mal liess ich wegen der Kosten (100 US-Dollar ohne Eintritt) bleiben. Ausserdem sind die Tiere ja nicht in dieser Bucht eingesperrt, also kann man drum herum auch tolle Beobachtungen machen.

Infos

Anreise  Mit Edelweiss Air von Zürich direkt nach Malé, weiter geht es mit dem Wasserflugzeug in etwa 35 Minuten ins Baa-Atoll.

www.dusit.com

 


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