Wenn man sich «nur» innerhalb der Schweizer Landesgrenze bewegen darf, sind hiesige Ausflugsziele sehr gefragt. Und weil Einheimische ihre Schweiz am besten kennen, stellen wir 12 (Geheim-)Tipps von Schweizer Reisebloggern vor. Viel Unterhaltung damit!
Schweizer Ausflugstipps, Roundup

Im Moment sitzen grad viele Menschen ziemlich auf Nadeln… Auch wenn das Zuhause noch so schön ist – irgendwann will man wieder raus! Ob es mit Ferien am Meer dieses Jahr noch klappt, wissen die Götter… Aber die nachfolgenden Ausflugsziele, die Schweizer Reisebloggerinnen und -blogger für dieses Roundup beigesteuert haben, sind auf jeden Fall erreichbar. Such Dir was Schönes aus!

5-Seen-Wanderung Pizol

Die 5-Seen-Wanderung gilt als eine der schönsten Panorama-Bergwanderungen der Schweiz und ist ein grandioser Schweizer Ausflugstipp. Der Weg führt dich hoch über der Baumgrenze auf den höchsten komplett im Schweizer Kanton St. Gallen stehenden Berg Pizol. Mit der Gondel- und Sesselbahn fährst du zum Ausgangspunkt bei der Pizolhütte und bist bereits auf über 2000 m ü. M.

5-Seen-Wanderung, Pizol, Travel-Sisi
Esther alias Travel Sisi schaut auf einen der fünf Bergseen am Pizol. (Foto: © Esther Mattle, Travel-Sisi.com)

Die Anreise dauert über eine Stunde und deshalb solltest du für diese 5-Seen-Wanderung unbedingt einen ganzen Tag einplanen. Von hier führt dich der Weg an fünf verschiedene Bergseen. Jeder See ist eine Überraschung, denn jeder ist anders und einzigartig. Unterwegs kommst du vorbei am UNESCO-Welterbe Tektonikarena Sardona, das dir die Entstehung der Alpen deutlich macht.

Während der gesamten Wanderung geniesst du die Aussicht auf die Kantone Glarus, St. Gallen, Graubünden oder über die Grenze nach Liechtenstein. Die 5-Seen-Wanderung ist anstrengend, aber ein unvergessliches Schweizer Erlebnis!

Alle Details zu dieser Wanderung und prima Tipps findest du im Beitrag 5-Seen-Wanderung Pizol: Schweizer Wanderung mit grandioser Aussicht

Esther von Travel Sisi reist gerne alleine, zu zweit, aber auch zu dritt mit dem kleinen Globetrotter. Sie ist in Graubünden zu Hause und mag authentische Orte, die spezielle Unterkünfte haben. Ein herzerfrischender Blog!

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5-Seen-Weg in Zermatt

Diese Wanderung gehört wohl zu den schönsten in der Schweiz. Immer das Matterhorn in Sichtweite, wird man von Murmeltieren, Ziegen und Kühen begleitet und wandert so zu fünf wunderschönen Seen hoch über Zermatt.

12 Schweizer Blogger verraten ihre beliebtesten Ausflugstipps 1
Ein wahres Juwel: der Stellisee als Spiegel fürs Matterhorn. (Foto: © Rapunzel-will-raus.ch)

Der Stellisee ist auf dieser Runde der schönste der fünf Seen. Die Spiegelung des Matterhorns im Wasser, die Ruhe der Umgebung, es ist ein traumhafter Flecken Erde. Die Szenerie lässt sich nur mit dem Wort «Postkartenidylle» beschreiben.

Der weitere Verlauf des 5-Seen-Weges gestaltet sich abwechslungsreich, auch weil es stetig weniger Höhenmeter werden und sich die Vegetation verändert. Auch die folgenden vier Seen erscheinen alle ganz unterschiedlich. Mal wild und grün, mal in tiefem Türkis, aber immer anders, so dass die Wanderung in einer der schönsten Gegenden der Schweiz unvergesslich bleibt.

Die Rundwanderung ist mit einer Länge von 9.3 Km gut in 3–3 ½ Stunden zu erwandern und im Beitrag 5-Seenweg in Zermatt näher beschrieben.

Sarah von Rapunzel-will-raus.ch wurde von der Solo-Weltenbummlerin zum Familienmensch. Aber noch immer gilt: Hauptsache unterwegs! Jetzt einfach zu viert. Nachhaltigkeit spielt in Sarahs interessantem Blog übrigens eine grosse Rolle.

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7 Schweizer Bergseen

Lago mio, es muss doch nicht immer das Meer sein! Schweizer Bergseen sind das Salz in jeder Staycation-Suppe. Das findet jedenfalls der Schweizer Reiseblogger der Internaut. Und liefert hier ein Septett der prächtigsten Schweizer Seeperlen ab. Beziehungsweise: Sieben Must-Sees aus den Schweizer Alpen. 

Caumasee, Copyright Marc Iseli
Der Caumasee, eine der sieben Seenperlen. (Foto: © Marc Iseli)

Der Beitrag stammt aus der Feder und dem Fotoapparat des freien Internaut-Mitarbeiters Marc Iseli. Und dies aus besonderem Grund: Letztes Jahr war Marc drauf und dran, ein Buch über Schweizer Bergseen zu publizieren. Leider ist das vorerst ins (Bergsee)-Wasser gefallen. Dafür aber kann der Internaut hier eine kleine Auslese aus den Islerschen Bergsee-Perlen präsentieren. 

Wahrscheinlich wird jede und jeder in der Schweiz ihre und seine ganz eigenen Bergsee-Favoriten haben. Aber ich denke, dass sich dieses Septett sehen lassen kann. Was denkst Du? See you in der Kommentarspalte!

Hier geht’s zum Beitrag Sieben Alpine Bergseen, die dich glücklich machen vom Internauten.

Andreas und Marc von derinternaut.ch spannen in Sachen Bergseen zusammen. Aber grundsätzlich ist der Blog die Spielwiese von Andreas, der auch bekannt ist für seine ungewöhnlichen Reisereportagen und «starken Strecken». Total spannend…

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Das Bergell und seine Kastanienorte

Bereits die Anfahrt in den hintersten Zipfel der Schweiz hat es in sich. Denn die enge Bergstrasse schlängelt sich quer durch den Engadin und zum Schluss kurvig über den Malojapass. Langsam beginnt sich die umliegende Landschaft zu verändern: vom alpinen Lärchenwald hin zum Kastanienwald und Bauwerken mit südländischem Flair. Auch einzelne Palmen findet man im letzten Tal Graubündens, dass bis zur italienischen Grenze reicht.

12 Schweizer Blogger verraten ihre beliebtesten Ausflugstipps 2
Beim Anblick dieser Marroni läuft einem schon das Wasser im Munde zusammen.
Aber du solltest erst mal die Kastanientorte sehen! (Foto: © Nicole Nobs, Princess.ch)

Das Bergell liegt eingebettet in zwei Alpenketten und bietet insbesondere im Herbst von Ende September bis Ende Oktober, wenn sich alles um die heimischen Kastanien dreht, so einiges. Es finden zahlreiche Veranstaltungen, Degustationen, Frührungen und Feste statt. Neben mystischen Wanderungen durch die magischen Kastanienwälder und der Degustation von regionalen Köstlichkeiten, bildet das Kastanienfestival am 11. Oktober in Vicosoprano den Höhepunkt der Saison.

Im Beitrag Kastanientorte aus dem Bergell und ein Reisetipp findest du drüben auf Nicoles Blog auch ein gluschtiges Rezept für die regionale Kastanientorte zum Nachbacken!

Nicole von princess.ch findet, dass zum Reisen auch unbedingt Essen und Trinken gehören, und so ist mit der Zeit aus dem Reisetagebuch für die Daheimgebliebenen ein spannender Reise- und Food-Blog geworden.

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Das Tessiner Dorf Carona

Ich bin stets aufs neue begeistert, wie viele tolle Orte es in der Schweiz zu entdecken! Und deshalb fällt es mir nicht leicht, aus der Fülle einen absoluten top Tipp rauszupicken. Eine Ortschaft, die aber schon lange zu meinen liebsten Schweizer Ausflugszielen zählt und die ich immer wieder gerne Freunden und Bekannten für ein schön entspanntes, verlängertes Wochenende ans Herz lege, ist Carona.

Carona
Typischer Tessiner Charme in Carona. (Foto: © travelita.ch)

Das Tessiner Künstlerdorf liegt oberhalb von Lugano am Fusse des Monte San Salvatore und lädt mit seinen verwinkelten Gassen, schmucken Plätzen und altehrwürdigen Patrizierhäusern – darunter die Villa Carona – zum Verweilen ein. Ein besonderes Bijou ist der botanische Garten San Grato unweit des Dorfkerns. Dort geniesst man einen grossartigen Panoramablick weit über den Luganersee hinaus. Und wer gerne etwas länger zu Fuss unterwegs ist, der begibt sich auf die abwechslungsreichen Pfade der Via Gottardo und wandert hinunter ins nicht minder hübsche Morcote.

Hier geht’s zum mitnehmenden Carona-Beitrag von Anita.

Anita von Travelita.ch berichtet seit 2012 über ihre Wochenendausflüge, Städtetrips und Fernreisen. Mit ihren Reisegeschichten motiviert sie Stubenhocker, das Sofa gegen Trekkingschuhe auszutauschen.

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Engstligenalp – magischer Kraftort im Berner Oberland

Bereits kurz nach der Talstation der Bergbahn bleibt der Mund vor Staunen offen. Mit viel Getöse stürzen mächtige Wasserfälle aus 600 m in die Tiefe. Sie gehören zu den schönsten im ganzen Berner Oberland. Das Rauschen und Donnern der Engstligenfälle begleitet uns als ständige Geräuschkulisse während der dreistündigen Wanderung. Über zahlreiche Kehren erreichen wir schliesslich die Hochebene.

12 Schweizer Blogger verraten ihre beliebtesten Ausflugstipps 3
Anstrengender Alpaufzug auf die Engstligenalp. (Foto: © Reisen-Lifestyle.ch)

Die Engstligenalp breitet sich wie eine von Berggipfeln umrahmte Bühne auf 1950 m ü. M. aus. Eine magische Auenlandschaft, die an Tibet erinnert. Hier weiden tatsächlich nur glückliche Kühe, die alljährlich denselben Weg wie die Wanderer unter die Hufe nehmen. Ende Juni ist es wieder soweit und das Vieh «zügelt» auf die Engstligenalp. In aller Herrgottsfrühe, doch das lohnt sich! Georg begleitete im letzten Jahr die Bauern und ihr Vieh während des Aufzugs und schwärmt noch heute von dem berührenden Erlebnis.

Das emotionale Video dazu gibt es hier: Spektakulärer Alpaufzug zur Engstligenalp

Barbara und Georg von Reisen & Lifestyle berichten in ihrem Blog aus der ganzen Welt. Die Schweiz liegt ihnen aber am meisten am Herzen – besonders die urschweizerischen Traditionen. Wenn Du auch Videos magst: Schau rein!

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Aussichtsreiche Wanderung zum Gräppelensee im Toggenburg

Das Toggenburg ist ein Wanderparadies und bietet vielseitige Möglichkeiten. Eine abwechslungsreiche Wanderung ist die Tour zum Gräppelensee. Der malerische See liegt auf 1307 Meter über Meer in einem geschützten Flachmoorgebiet südlich des Lütispitz. Der Weg zum Gräppelensee hält bereits eine erste Attraktion bereit: Vom Dorfzentrum Unterwasser spaziert man in nur 10 Minuten zu den Thurwasserfällen. Die Schlucht und die zweistufige, 23 Meter hohe Wasserkaskade ist beeindruckend!

Gräppelensee, Toggenburg
Gräppensee mit Spiegelung des Wildhuser Schafbergs. (Foto: © reisememo.ch)

Ein weiteres Highlight auf dieser Wanderroute ist der Ausblick auf das Säntismassiv und die imposanten Churfirsten. Hat man dann das Flachmoorgebiet beim Gräppelensee erreicht, so eröffnet sich ein weiterer herrlicher Moment, wenn sich der Wildhuser Schafberg im See spiegelt. Idylle pur!

Hier geht’s zu diesem herrlichen Wandererlebnis: Aussichtsreiche Wanderung zum Gräppelensee

Katja & Walter von Reisememo.ch sind grosse Fans von Boutique- und Design-Hotels, Architektur, Golfen, Wandern und Reisen ja sowieso. In ihrem Blog findest Du tolle Fotos und Texte – gerne mit einem Schuss Humor.

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Les Jardins du Château de Vullierens 

Im Kanton Waadt oberhalb von Morges liegt der prächtige Schlossgarten des Château de Vullierens. Der farbenfrohe Blumenpark rund um das Schloss ist in verschiedene Themengärten unterteilt. Romantisch angelegte Gartenoasen warten auf die Besucher. Das Highlight sind die riesigen Iris-Felder in allen möglichen Farben. Der Park erstreckt sich über eine Fläche von mehr als 30 Hektaren. Das Schloss Vullierens selbst ist nicht für die Öffentlichkeit zugänglich, es ist seit 700 Jahren in privatem Familienbesitz.

Jardin des Irisi Vullierens
Der bezaubernde Jardin des Iris in Vullierens (Foto: © Helga Baechler, Travelstory.ch)

Die einzelnen Gärten haben bedeutsame Namen: der «Dorianne`s Garden» ist nach der letzten Schlossherrin Dorianne benannt. «Daria’s Garden» ist mit Rhododendren, Flieder und japanischen Azaleen bestückt. Von hier aus haben die Besucher einen Ausblick auf den Mont Blanc und den Genfersee. Im «The Secret Garden» steht eine rosenüberwucherte Steinbrücke, eine Szene wie im alten England. Der wunderschöne, 100 Meter lange «Rose Walk» entlang der alten Mauer ist eine Freude für jeden Gartenfan. Ich kann einen Sommer-Trip in den Kanton Waadt wärmstens empfehlen.

Hier geht’s ab zu den Schönheiten: Geheimer Garten: Jardin des Iris in Vullierens

Helga von Travelstory.ch mag romantische, farbige und märchenhaft-schöne Orte, egal wo auf der Welt. Etwas Komfort und Luxus sind ihr ebenfalls willkommen. Viel Freude beim Lesen drüben in ihrem informativen Blog!

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Oeschinensee, das Bergjuwel ob Kandersteg

Ein kleines Juwel im Berner Oberland ist der Oeschinensee oberhalb von Kandersteg. Der Bergsee auf über 1500 Meter ist problemlos zu Fuss oder über eine kleine Bergbahn zu erreichen. Dieser Ausflugsort ist bei den Bernern wegen seiner vielen Möglichkeiten besonders beliebt: Gleich bei der Bergstation befindet sich eine Sommerrodelbahn für die Liebhaber von Nervenkitzel. Die verschiedenen Wanderwege rund um den See bieten eine atemberaubende Aussicht auf den Bergsee und umliegenden Bergspitzen.

Oeschinensee
Ein herrliches Ausflugsziel, aber eigentlich kein Geheimtipp mehr: der Oeschinensee. (Foto: © Phototraveler.ch)

Wer es gemütlicher mag, kann auf dem See ein Ruderboot mieten und/oder beim Fischen einfach die Zeit geniessen. Zudem bieten die vielen Feuerstellen rund um den See perfekte Voraussetzungen, um ein gemütliches Picknick mit seinen Liebsten zu sich zu nehmen. 

Auch im tiefsten Winter lohnt sich ein Abstecher an den Oeschinensee: Im Januar stehen die Chancen jeweils gut, dass der See vollständig zugefroren ist und man mit Schlittschuhen über die Eisschicht flitzen kann. Und bei vorhandenem Schnee ist der Schlittelweg ein Garant für eine spassige Abfahrt zurück ins Tal.

Auf geht’s zum aussichtsreichen Beitrag Panoramaweg Oeschinensee

Marc von phototraveler.ch ist als gelernter Geograf ein echter Weltentdecker. Das liebste Rückzugsgebiet für den fotografierenden Stadtmenschen ist aber die Natur. Und nomen est omen: Es gibt tolle Fotos zu bewundern…

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Ruhiger Partnunsee

Einer meiner liebsten Bergseen in der Schweiz liegt im Kanton Graubünden: Der Partnunsee im Prättigau. Auf 1867 Meter über Meer strahlt der türkisblaue Bergsee, umgeben von den imposanten Bergmassiven des Prättigaus mit der Umgebung um die Wette und lädt einerseits zum Baden, Verweilen oder Grillieren aber auch zum Wandern oder Klettern in der Region ein. 

Partnunsee
Am Partnunsee haben Adi & Valeria viel Zeit verbracht… (Foto: © LittleCity.ch)

Den Partnunsee erreicht man am besten von der malerischen Gemeinde St. Antönien aus. Diese ist mit dem Bus oder Auto gut erreichbar. Eine Gemeinde, deren Standort von den Einheimischen übrigens auch liebevoll «hinter dem Mond links» genannt wird. Denn man befindet sich hier tatsächlich ganz am Rande des Graubündens, ganz nah an der österreichischen Grenze. Eine schöne Wanderung führt von St. Antönien über den Partnunsee bis nach Österreich. Und auf dem Rückweg gibt es einen Coupe oder Kaffee im Berggasthaus Alpenrösli, bevor es wieder ins Tal geht.

Hier geht es nicht nur, aber auch zum Partnunsee auf Platz 1: 30 beste Ausflugstipps

Adi & Valeria von Little City sind bekannt für ihre ausgefallenen Projekte. So war es letztes Jahr das Bungalow am Bergsee (das übrigens nicht mehr steht) und jetzt ist eine Gondel im Umbau… Unbedingt reinschauen!

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Der Rheinfall bei Schaffhausen

Zugegeben: ein Geheimtipp ist der Rheinfall bei Schaffhausen nicht. Und doch stelle ich immer wieder fest, dass viele Schweizer noch nie am Rheinfall waren. Ich bin oft dort. Der Rheinfall fasziniert mich immer wieder und ich mag es, wie er im Laufe der Jahreszeiten stetig sein Bild verändert.

Rheinfall
Die Wassermassen des Rheinfalls beeindrucken immer wieder. (Foto: © Patotra.com)

Besonders spektakulär erlebt man den Rheinfall vom Känzeli oder vom Rheinfelsen aus.  Mit etwas Glück kann man im Sommer Känzelispringer beobachten, die sich waghalsig in die tosende Gischt stürzen. Mir persönlich treibt schon alleine das Zuschauen zu viel Adrenalin durch die Adern. Dann weiche ich doch lieber auf den Adventure Park aus, den Seilpark mit der tollen Aussicht auf den Rheinfall.

Hier geht’s zum ausführlichen Artikel: Ausflugstipp Rheinfall – der grösste Wasserfall Europas

Ellen von Patotra.com hat ist ein Familienmensch und als solcher seit Jahren – nicht nur, aber sehr oft – mit der Familie unterwegs. Kein Wunder ist ihr Blog eine Fundgrube für Reisende mit Kindern und Teenagern.

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Die Via Engiadina

Wollte man den schweizerischsten aller Fernwanderwege bestimmen, hätte die Via Engiadina gute Karten. Der Weg, der in sechs Tagesmärschen von Zernez nach Tschlin führt, folgt mehr oder weniger traditionellen Verkehrswegen, die seit Jahrhunderten die historischen Dörfer des Unterengadins verbinden.

Via Engiadina, Copyright Oliver Zwahlen
Unterwegs auf der Via Engiadina. (Foto: © Oliver Zwahlen)

Das bringt einen gutschweizerischen Kompromiss mit sich: Der Weg führt zwar einerseits auf der Sonnenseite des Tals und mit stetigen Blick auf den gegenüberliegenden Nationalpark durch tolle Landschaften. Gleichzeitig erlaubt er aber auch, jede Nacht in einem anderen Dorf zu verbringen. Wer nicht auf ein bequemes Bett und gutes Essen verzichten will, ist hier also genau richtig.

Vor allem aber sind die Dörfer nicht bloss Orte, um den Beinen etwas Erholung zu gönnen, sondern jedes für sich eine echte Sehenswürdigkeit: Ardez mit seiner Steinsburg könnte die Kulisse in jedem Fantasyfilm spielen. Sent ist mit der Sammlung von Giacometti-Lithografien ein El Dorado für Kunstliebhaber und das Schellenursli-Dorf Guarda gehört sowieso auf jede Schweizer Bucket List.

Mehr dazu gibt es unter dem Titel Was die Via Engiadina einzigartig macht drüben in Olivers Blog.

Oliver vom Weltreiseforum.com liebt langsames Reisen. Früher war der Historiker, Ethnologe und Philosoph als Backpacker unterwegs, heute mag er Roadtrips mit dem Camper-Van. Seine Gedanken und Reportagen sind immer wunderschön bebildert…

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Und nun zu uns, den «TravelExperiencern» und Veranlassern dieses Schweiz-Roundups unter Schweizer Bloggern. Wer uns kennt, weiss, dass wir zwar gerne aus aller Welt berichten, dass aber Europa und natürlich unsere Schweizer Heimat die bevorzugten Reviere sind.

Gerade in diesen Zeiten, da das Reisen eingeschränkt ist, haben die Worte «In der Ruhe liegt die Kraft» eine ganz andere Bedeutung. Deshalb möchten wir einen eher unbekannten Kraftort vorstellen, natürlich in der Hoffnung, er möge den «gspürigen» Besuchern kraftvolle Erlebnisse bescheren.

Weesen und seine Kraftorte

An dem kleinen Ort, idyllisch am Walensee gelegen, fahren alle, die in die Bündner Berge wollen, meistens achtlos vorbei. Der Walensee war früher ohnehin der Qualensee, weil sich hier der Verkehr jedes Wochenende schier unendlich staute. Nur Weesen blieb davon unbeeindruckt.

Weesen, Sequoia
In Weesen sind die Kraftbäume im Park am See sehr zentral gelegen.

Wer sich mit dem Wesen von Weesen etwas auseinandersetzt, stösst auf erstaunliche Kraftorte: Am See sind die Kraftbäume – darunter ein imposanter Sequoia – zu erspüren, im Dominikanerinnenkloster ist die Stimmung irgendwie besonders und nicht zuletzt das Kopfwehloch in der Büelkirche.

Die Umgebung von Weesen und dem Walensee bieten für Kraftortesuchende und Wandervögel ein breites Betätigungsfeld. Weitere Besonderheiten der Gegend sind der Geissenweg das Dorf Quinten, das ausschliesslich mit dem Schiff erreichbar ist – doch das sind andere Geschichten.

Hier geht’s zu den Kraftorten am See: Weesen – kraftvoll und kultig

Das war’s mit unserem Roundup mit Schweizer Reisebloggerinnen und -bloggern, die ihre Schweiztipps für flügge Ausflügler verraten haben. Jetzt wünschen wir viel Spass beim Erwandern und Erobern – und bleib gesund!

© Texte und Fotos: Das Copyright liegt bei den jeweiligen Bloggern, die ihr eigenes Material für dieses Roundup zur Verfügung gestellt haben.

TravelExperience.ch | 2020

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