Masoala Forest Lodge – perfekt für naturnahe Ferien

Hier lässt sich wohnen wie Robinson – nur etwas luxuriöser! Der wahre Luxus ist jedoch die unberührte Natur und die Abgeschiedenheit.

Geschützt und doch an der frischen Luft...

Publiziert am 29. Januar 2013

Die Lodge ist am Rande des Masoala Nationalparks gelegen – das Meer und ein herrlicher Strand vor der Nase, im Rücken der Masoala Regenwald. Genächtigt wird in einem Zelt mit Doppelbett, das auf einem Holzplateau mit Palmblätterdach und Veranda steht. Dahinter ist ein separates Hüttchen mit Lavabo, Dusche und WC über einen Steg erreichbar. Wer richtig helles Licht vor dem Spiegel haben will, muss eine gute Taschenlampe mitnehmen. Elektrisch gibt es im Zelt nur von einem Akku, an den ein LED-Licht angeschlossen ist; im Bad bringt eine Petroleumlampe halbwegs Licht ins Dunkel. Eine Taschenlampe mitzunehmen ist so oder so empfehlenswert – sie erleichtert auch den abendlichen Weg vom Strandhaus zum Zelt. Um 18 Uhr ist bereits Sonnenuntergang!

Ort der Geselligkeit ist das grosse Strand«haus» ohne Wände. Hier wird nicht nur gegessen und getrunken, sondern auch geplaudert oder gelesen. Die kleine Bibliothek enthält alles Wissenswerte zum Masoala-Regenwald. Das Essen empfand ich nicht immer als umwerfend gut (aber vielleicht lag's ja an mir?), dafür waren die Portionen so gross, dass ich meistens einen Gang streichen musste. Andere Gäste haben jedenfalls kräftig reingehauen, was ja kein schlechtes Zeichen ist. Toll finde ich den Gemüsegarten, den Nico angelegt hat. Man darf auf Masoala-Tomaten gespannt sein... ;-) Vollpension ist im Preis inbegriffen (ohne alkoholische Getränke), denn Restaurants gibt es weit und breit keine.

 

 

so nächtigt man in der Masoala Forest Lodge.

Die kleine Veranda.

Getafelt wird im grossen Strandhaus.

Ein echt perfekter Strand...

Tierische Freunde: die beiden Lodge-Hunde.

Um den Masoala-Regenwald zu erleben ist diese Lodge schlicht DIE Unterkunft: sie passt zum Thema und zur Umgebung, fügt sich wunderbar in den Regenwald ein und lässt den Gast auch mal in Tagträume versinken, wenn er am Strand oder in der Hängematte liegt. Zusammen mit einem Guide kann man jeden Tag die Umgebung erkunden. Der Nationalpark ist in etwa 20 Minuten erreicht. Hier sind auch die Roten Varis zu Hause. Ausflüge mit Kanus und Einbaum werden ebenfalls angeboten, ausserdem hat es schöne Schnorchelspots ganz in der Nähe. Das Geniessen des Sonnenuntergangs und das allabendliche Feuer am Strand gehören bereits am zweiten Tag zu den Ritualen, die man nicht mehr missen möchte.

Worauf man hingegen gut verzichten könnte, ist hoher Wellengang bei der An-/Abreise mit dem Boot. Als Gast kann man damit rechnen, dass man nass wird und sollte deshalb die Kleidung entsprechend wählen.

Die Lodge wird von Besitzer Pierre Bester aus Südafrika und seiner deutschen Frau Maria geführt. Und die beiden Lodge-Hunde sorgen immer wieder für ein Schmunzeln. Nein, zu den Mahlzeiten sind sie nicht im Strandhaus unterwegs. Sie sind gut erzogen.

Die Lodge ist nur per Boot in etwa 2 ? Stunden ab Maroantsetra erreichbar. Um den Masoala-Regenwald zu erleben, ist der Ort ganz einfach perfekt.


Diese Reise wurde unterstützt von Legends Travel, Zürich

 


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